Archiv des Autors: AvK in der weiten Welt

Tag 27 und 28, der längste Flug meines Lebens und Ankunft in Buenos Aires

Von Addis Abeba nach Buenos Aires ist es wirklich verdammt weit … 12 Stunden bis Sao Paulo, dort eine Stunde dem Putzkommando zuschauen, wie es das Flugzeug stürmt, dann nochmal 2,5 Stunden nach Buenos Aires. Auf dem Plan sieht das alles immer nicht so schlimm aus, weil die Ortszeiten angegeben werden, da fielen erstmal schon die 6 Stunden Zeitverschiebung einfach raus. Aber auch der Flug hatte mal ein Ende, nun bin ich da und seit heute auch in einem vernünftigen Zimmer. Am ersten Tag bin ich einfach etwas planlos herumgelaufen und habe die Sehenswürdigkeiten fotografiert, die so zufällig auf meiner Route herumstanden. Das auch noch mit dem Handy, was ich weder mag noch kann, die Ergebnisse werden hier trotzdem eingestellt, damit es nicht so grau im Blog ist und alle sehen, dass ich wirklich hier bin, denn so schlechte Fotos zum copy und pasten muss man erstmal finden.

Unvollständiger Obelisko am Plaza de Mayo, dahinter das Government House, Regierungssitz mit Büro des Präsidenten, auch The Pink House genannt

Cabildo Buenos Aires, früher Regierungssitz, heute Museum

Denkmal, das in meinem kleinen Plan leider nicht weiter beschrieben wird

Brücke der Frauen, soll ein Tango tanzendes Paar symbolisieren …

Ein gigantischer Flohmarkt mit viel braunem Leder, Abfall von der Steakkultur hier, iś nix für Vegetarier

Addis Abeba intensiv an Tag 26

Da die Jungs jetzt noch ein bisschen weiter durch Äthiopien reisen und verschiedene Spaghettirezepte testen, habe ich den Nachmittag alleine mit dem besten Guide der gesamten Tour verbracht, Yigermak Getu. Und er hatte starke Konkurrenz, wir wurden durchweg von guten Guides begleitet. Ich habe viel von ihm lernen können, zum Beispiel, dass es keine Schulpflicht gibt, sondern der Schulbesuch der Kids im Ermessen der Eltern liegt. Es gibt zwar ein Zwei-Schicht-System der Beschulung, ein Teil der Kinder wird vormittags unterrichtet und ein Teil nachmittags, die Schulen liegen aber soweit auseinander, dass die Wege für viele Kinder zu weit sind. Außerdem sind sie Arbeitskräfte. Auf dem Land gehen aus diesen Gründen viele gar nicht zur Schule, entsprechend hoch ist die Analphabetenrate. Die Arbeitslosenquote ist ebenfalls schwindelerregend. Die Chinesen investieren zwar kräftig, aber das ist euphemistisch, sie kaufen das Land, schaffen aber bisher keinerlei Jobs. Es gibt überhaupt keine Form von staatlicher Unterstützung, deswegen auf dem Land auch viele viele Kinder.

Die Eukalyptusbäume, deren Holz intensiv genutzt wird, verbrauchen irrsinnige Mengen an Wasser und trocknen ihre Umgebung aus. Hier eine Dame, die sich kurz von der schweren Holzlast ausruht.

Nebenbei gab es im Nationalmuseum noch eine Druckbetankung über äthiopische Geschichte, Archäologie, Forschung über die Entwicklung von Mensch und Tier der letzten paar Mio. Jahre (Stichwort Lucy), Kunst … es war wirklich toll.

Addis, wie wir Insider sagen, ist ein Moloch, der berühmte Mercato, ein gigantischer Markt, der sich über sechs km erstreckt, auf dem alles Erdenkliche verkauft wird und in dem Touristen alleine schon verloren gegangen sind, ein gigantisches und dreckiges Chaos. 500 000 Menschen sind dort jeden Tag zugange.

Abends gab es noch einen touristenrummeligen Folkloreabend, aber immerhin gutes Essen, und das war es mit fast vier Wochen Afrika, eine unglaublich intensive und eindrucksvolle Zeit

Tag 24, fahrn fahrn fahrn

Der nächste Tag war ziemlich schrecklich, insb. für unseren Fahrer Alex, wir sind 450 km gefahren und haben dafür über 10 Std. gebraucht, weil die Straßen teilweise in einem furchterregenden Zustand waren. Ein wenig furchterregend war dann auch die Stimmung im Auto, wir Passagiere waren auch angestrengt, nicht zuletzt von Alex´ Musikgeschmack, der zu einer Auswahl von äthiopischer Musik führte, die für uns alle, mit verschiedenen musikalischen Vorlieben versehen, auf die lange Dauer eine Art der Folter darstellte. Aber Alex musste fahren und hatte einen harten Job, so dass wir die Zähne zusammengebissen haben.

Um die Zeit ein bisschen zu füllen, habe ich Fotos von der durchaus abwechslungsreichen Landschaft, Tieren und am Rande ein paar Menschen gemacht. Weil es hier in Lalibele, wo dieser Beitrag entsteht, grade Internet gibt, kommen auch ein paar Kommentare dazu.

So wie diese Frau lebt ein sehr großer Teil der Bevölkerung, in Hütten, entweder aus Holz (Eukalyptus, der in großen Mengen angepflanzt und in genauso großen Mengen abgeholzt wird) oder aus Steinen, das ist dann mindestens die Mittelschicht. Auch unser Guide Gebre, der mit uns in den Bergen war, hat weder Strom noch Wasser im Haus und lebt mit seinen Eltern und einem Bruder in drei Räumen, Küche, Wohnraum und Schlafzimmer. Um Wasser zu holen, sind Esel, oder, in flacheren Gegenden, Kamele ungeheuer wichtig.

Wasser wird in diesen gelben Kanistern transportiert, sie spielen also eine große Rolle im Straßen-, Stadt- und Dorfbild von Äthiopien

Diese Tiere auch in einigen Gegenden

An den Straßen gibt es häufig diese riesigen Plakatwände, in Europa inzwischen ein ungewohntes Bild. Ich muss dabei immer an den Film „Three Billboards…“ denken.

Eine Ladung Wasserkanister und ein typisches Straßenbild

In den Städten gibt es, da fast keine Privatautos unterwegs sind, weil schlicht niemand ein Auto hat, wirklich Unmengen von diesen mehr oder weniger liebevoll „Blaue Moskitos“ genannten dreirädrigen Fahrzeugen auf Motorrollerbasis, keine Ahnung, wie das zusammengeschraubt ist. Sie erinnern sowohl durch die Fahrer wie auch von der Menge her an Tuk-Tuks in anderen afrikanischen Ländern.

Es dämmert …

und wird immer dunkler …

Lalibela und die Kirchen, 25. Tag

Der Tag hat tatsächlich für die lange Fahrt entschädigt, wir haben einerseits die Felsenkirchen angeschaut, die zu Tarnungszwecken unterirdisch (sie schließen mit dem Erdboden ab, wie auf den Bildern hoffentlich erkennbar ist) in den Felsen gebaut wurden. Sie bestehen aus einem Stück, aus Felsgestein, d.h., es wurde nicht gebaut sondern gemeißelt. Lalibela hatte seine Blütezeit, als die von Axum sich dem Ende näherte, die Kirchen stammen alle aus dem 12. Jhd. Der damalige Herrscher wollte symbolisch Jerusalem nachbauen, um so die gefährliche Pilgerfahrt dorthin überflüssig zu machen. Zum Beispiel wurden deswegen die Kirchen auf beiden Seiten des Jordan-Flusses gebaut.

Hier soll die Sintflut symbolisch dargestellt werden.

Das Highlight, dieses und das folgende Bild sind sehr bekannt.

Mit dem Tod wird hier einigermaßen unbefangen umgegangen, diese ca. 300 Jahre alten Mumien liegen nicht etwa hinter Glas, sondern offen herum, jeder kann sie antatschen, das ist aber nicht wirklich verlockend.

Auf dem nächsten Bild sieht die / der geneigte Lesende die ausgesprochen blutige Haut eines frisch geschlachteten Tieres, wohl ein Rind, daneben spielen in aller Ruhe Kinder.

Vormittags und nachmittags gab es jeweils ein wirklich intensives theologisch-historisches Kirchenprogramm, zwischendurch hatten wir zum Glück eine Pause. In ebenjener wurden wir von einem sehr netten 10jährigen Mädel namens Africa angesprochen und innerhalb von kürzester Zeit gesellten sich zahlreiche andere Kinder zu unserer kleinen Gruppe, hier einige von ihnen.

Sie sprachen alle richtig gut Englisch, obwohl sie zum Teil auch noch kleiner waren als Africa. Es gab zahlreiche Einladungen zum Kaffee, Tom nahm schließlich die von Africa zu ihrer Mutter an, als er zusagte, traute ich mich auch, mitzugehen.

Das kleine Haus der Familie lag in diesem Hof:

Wir wurden in den Wohnraum eingeladen, es gab hier weder Strom noch Wasser, gekocht wurde an einer Feuerstelle im Zimmer, der Raum quoll über von Kindern, eine Nachbarin kam ebenfalls mit ihrem Nachwuchs.

Tom mit Africa und ihrem Zwillingsbruder.

Die Dame des Hauses mit drei ihrer vier Kinder

Alle waren nett, interessiert und freundlich, wollten am Ende Geld für den Kaffee, aber ich denke, das war ok. Die Mutter, die auch den Kaffee auf traditionelle Art zubereitet hat, lebt dort meist allein mit vier Kindern, der Vater arbeitet irgendwo auf dem Land und kommt selten. Anscheinend ist das eine Art, sich ein bisschen Geld dazu zu verdienen. Und für uns war das ein spannender Einblick in das wirklich karge Leben der normalen Menschen. Hoffentlich erfüllen sich die Träume der Kinder, die alle Ingenieur oder Physiker werden wollen, damit sie irgendwann die Chance auf bessere Lebensverhältnisse haben!

Dass ein etwas leichteres Leben durchaus möglich ist, haben wir abends bei einer organisierten Kochaktion in einer anderen Familie gesehen. Hier gab es Wasser aus einem Hahn im Garten und auch Elektrizität, dieser Luxus ist allerdings auf die Stadtbevölkerung beschränkt, die Menschen auf dem Land leben so wie die Familie, die wir am Nachmittag besucht haben. Dieser Programmpunkt war erstaunlich entspannt, wer meine Leidenschaft für´s Kochen kennt, kann sich vorstellen, dass es mir ein wenig bevorstand. Wir mussten allerdings dem Guide, der auch dabei war, etwas mühsam klarmachen, dass die beiden Herren Tom und Italo genauso tätig werden wollten (und sollten!!!) wie ich, das ist hier keine Selbstverständlichkeit.

Um das Feuer in Gang zu bringen, wurde erstmal ein bisschen Plastik angezündet, scheint ein übliches Vorgehen zu sein!

Gekocht wurde mit einfachsten Mitteln und ganz traditionell, da ich äthiopisches Essen schon immer gerne mochte, schmeckte es mir hervorragend.

Tag 23

Nach einer Übernachtung in der wirklich wunderschönen Gheraltar-Lodge sind wir mit einem Guide und mehreren Scouts (dazu gleich mehr) zu einer angeblich „gentle“ Wanderung zu einer Steinkirche aufgebrochen. Nach einer wirklich unheimlich steilen Kletterpartie gab Italo als erstes auf

und verblieb, gemeinsam mit Scout Nr. 1, wartend auf einem kleinen Plateau, während Tom und ich mit dem Guide und einem plötzlich auftauchendem neuen Scout weiterkletterten. Scouts haben die Aufgabe, Menschen, die nicht mit steilen Aufstiegen direkt über tiefen Abgründen aufgewachsen sind, beim Klettern zu helfen und evtl. auch störende Dinge zu tragen. Unser neuer Scout hieß und heißt immer noch Amazon, von seinem berühmten digitalen Namensvetter schien er noch nichts zu wissen. Er war unglaublich und hatte mit mir ein bisschen zu tun, trug an kritischen Stellen meine Kamera, reichte mir die Hand und insb. beim Abstieg gab es eine Stelle, an der ich ohne seine Hilfe immer noch hocken würde, ich wusste weder vor noch zurück und blickte tief nach unten.

In dem beiden folgenden Bildern Amazon (in blau), der Scout, und Gebre, der Guide (in orange):

Eine Flachländerin im Gebirge …

Aber es hat insg. unheimlich Spaß gemacht, die in den Fels gehauene Kirche war wunderschön,

Der Tod muss nicht immer im traurigen Gewand daherkommen.

Auf den nächsten Bildern sieht der geneigte Betrachter Zeichnungen aus dem Gebetsraum eines gewissen Daniel, dessen Heiligenstatus ich vergessen habe. Zu diesem Gebetsraum ist zu sagen, dass er nur über einen zum Teil direkt am Abgrund gelegenen kurzen felsigen Weg erreichbar war und ich ihn als einzige unserer Minigruppe besichtigen konnte. Meine Familie würde es im Leben nicht glauben, was ich als personifizierte Höhenangst getan habe und mir selber ist es auch noch nicht klar … keine Ahnung, was sie einem hier in den Kaffee tun.

Nach dem Mittagessen wollten Tom und ich mit dem Guide, der plötzlich eine Ausrüstung zum Anseilen bei sich trug, noch eine weitere berühmte Kirche erreichen, aber der Aufstieg war im letzten Viertel so unglaublich steil und unsere Knie vom Vormittag noch etwas weich, dass wir kapituliert haben. Der Versuch war es wert und die Wanderung trotzdem wunderschön.

Die obigen Bilder zeigen einerseits, wie steil es wirklich war, und andererseits, mit welcher Leichtigkeit diese Schwierigkeiten bei ausreichender Übung überwunden werden können …

Tag 21; Kultur in Aksum und Eindrücke von der Stadt

Am Sonntag, den 14.10. haben wir einen intensiven und spannenden Tag in den Trümmern von Aksum geboten bekommen. Eine nähere Beschreibung dessen inklusive aller Daten und Namen ist aber nur für freakige Archäologen oder vor Ort Anwesende interessant, deshalb hier nur die Kurzform.

Die Stelen haben die Funktion von Grabsteinen für frühere Herrscher, sie und die dazugehörigen Gräber stammen zum Teil aus der vorchristlichen und zum Teil aus der christlichen Zeit Aksums (die christliche Zeit begann ca. 345 n. Chr.), sind also uralt und zeugen von einer frühen Hochkultur hier in Äthiopien. Nebenbei war Aksum das dritte Land weltweit, das das Christentum als Staatsreligion eingeführt hat.

Wir haben uns auch das Schwimmbad der Königin Saba angesehen, das heute von den Menschen, die in der Nähe der Ausgrabungen leben, zum Waschen und zum Baden verwendet wird. Schöner wäre es, wenn alle fließend Wasser im Haus hätten und es nicht mühsam mit Eseln holen müssten.

Auch ihr Palast bzw. die Überreste wurde wieder ausgebuddelt. Saba lebte zur Zeit der Christianisierung. Die Bilder hierzu sind aber ziemlich nichtssagend, da gibt es spannendere?

An die Kapelle, in der angeblich die Bundeslade aufbewahrt wird, sind wir gar nicht nahe herangekommen. Dafür haben wir das Grab von König Balthasar gesehen, der dunkelhäutige der drei Herren vom sechsten Januar.

Außerdem haben wir noch eine Kirche besichtigt mit sehr ausdrucksstarken Malereien, hier nur ein Beispiel:

lm Weiteren noch eine paar Stadteindrücke:

Frau mit Huhn

Ein typischer Kleiderladen vor grüner Mauer

Eine wirklich vertrauenserweckende Tankstelle

Augen auf beim Gehen auf einem ganz normalen Bürgersteig

Die beiden Jungen haben Maiskörner verkauft, die auf irgendeine Art zubereitet waren. Ich habe ihnen eine Handvoll abgenommen und (freiwillig) so viel dafür bezahlt, dass ich sie gerade davon abhalten konnte, die ganze Schüssel in meine Handtasche zu kippen. Deswegen waren sie auch zu dem Foto bereit.

Blick aus meinem Hotelfenster mitten in der Stadt. Man beachte das Pferd im Vordergrund.

Fahrt von Aksum zur Gheralta-Lodge, Tag 22

Auf der Fahrt zu der Lodge haben wir noch einen Stop eingelegt am Palast von Yeha, über 2000 Jahre alt und schwer unter Construction, unter Zuhilfenahme mehrerer deutscher Restauratoren (das könnte damit zusammenhängen, dass die Deutsche Archäologische Gesellschaft mit der Finanzierung zu tun hat, Toni, bist du da nicht aufgrund von freakigen schulischen Schwerpunkten Ehrenmitglied?) Auch von diesem Altertums-Highlight ein paar visuelle Eindrücke.

Hier werden im Originalverfahren Ziegel für die Restauration gebrannt.

Es gab auch eine angegliederte Kirche mit kleinem Museum und ungeheuer alten Bücher mit biblischen Themen:

Der Autoverkehr spielt in vielen Gebieten nur eine untergeordnete Rolle.

Phantastische Landschaften gab es gratis dazu.

Es gab allerdings auch viele, teilweise recht aggressiv bettelnde Kinder, sobald wir angehalten haben, um Fotos zu machen, kamen sie wirklich aus mehreren Richtungen angelaufen, entweder waren sie von den Eltern geschickt worden oder hatten schon selber gelernt, dass hellhäutige Tourist*innen mit Geld, Kugelschreibern oder anderen Dingen nur so um sich werfen. In einem so armen Land …

Angekommen in der Gheralta Lodge wurden wir (das erste und wohl auch einzige Mal auf der Reise, aber hey, wir sind in Äthiopien, über die Lebensbedingungen der Bevölkerung später mehr) mit purem Luxus und einer wunderbaren Umgebung konfrontiert.

Neidisch?

Tag 20, von Debark nach Aksum

Debark liegt am Rande des Simien-Nationalparks, hier haben wir spontan das Hotel gebucht und übernachtet, als wir aus dem Camp geflüchtet sind. Aksum liegt 260 km nördlich von Debark, die Straße zwischen den beiden Städten gilt landschaftlich als eine der spektakulärsten Afrikas, das lässt sich fotografisch leider schwer einfangen, deshalb visuell nur einige Impressionen von Gegenden und Dörfern. Historischen Gerüchten zufolge befindet sich in Aksum die Bundeslade, in einer Steinkapelle neben der Kirche der Hl. Maria von Zion. Der Ort wird bis heute lebenslang von einem Mönch bewacht, am Ende des Lebenslang wird die Aufgabe von einem Nachfolger übernommen usw. usw., noch heute ist es die größte Pilgerstätte der christlich-orthodoxen Gläubigen Äthiopiens. Bis zum Verschwinden der Monarchie war Aksum Krönungsort der Könige und Kaiser. Bilder hierzu folgen morgen. Heute sind wir nur durch den Ort geschlendert, im Gegensatz zu ländlicheren Gegenden können sich hier auch Europäer*innen recht unbehelligt aufhalten. Die Stadt ist unglaublich lebendig, viele Menschen halten sich außerhalb ihrer sehr beengten Wohnungen auf, die Straßencafés sind voll und die meisten Menschen freundlich.

Landschaft 1

Landschaft 2

Hier im Norden Äthiopiens sind auf einmal viele Dromedare zu sehen, die als Nutztiere eingesetzt werden.

Schon kleine Kinder arbeiten hart.

Ziegen sind komisch …

Dorf mit Menschen und Laster

Shopping entlang der Dorfstraße

Es werden erstaunlich wenige Tiere überfahren, sie fühlen sich wohl zurecht heimisch und sicher auf der Straße

Schutz gegen die Sonne

Nachtrag zu Vorstellung der jungen Herren

Bevor jemand auf komische Gedanken kommt: Wir reisen natürlich nicht immer mit einer solchen Entourage, wie ich sie vor einigen Tagen vorgestellt habe, wir haben keinen eigenen Koch inkl. Assistent, der sich um uns kümmert und ein bewaffneter Wächter, der ständig auf uns aufpasst, wäre unerträglich und auch so was von völlig unnötig … All diese Leute waren von der Organisation, die für unsere Reise zuständig ist, nur für den Aufenthalt im Camp engagiert. Unter normalen Umständen fährt Alex uns von Station zu Station unserer Reise und vor Ort gibt es immer einen Guide, der für die jeweilige Aktivität zuständig ist. Ein*e deutsche*r Reiseleiter*in war wegen minimaler Gruppengröße gestrichen worden,.Soweit zur Klarstellung.