Montevideo, immer noch Tag 33

Ein kurzer Hinweis in eigener Sache: Dieser Blog hat eine Kommentarfunktion und ich freue mich sehr, wenn sie auch genutzt wird!!! Das ist zum einen eine Kontaktmöglichkeit in die Heimat und zum anderen fände ich es spannend zu wissen, wer meine bebilderten Berichte überhaupt liest. Ihr könnt auch entscheiden, ob ihr euren Kommentar veröffentlichen möchtet oder nicht, einfach einen kurzen Hinweis integrieren. Und falls das zuviel ist; der Blog bzw. einzelne Beiträge können auch schlicht geliked werden.

Und nun zur Reise nach Uruguay: Nichts, aber auch gar nichts hat auf der elektronischen Ticketbestätigung darauf hingewiesen, dass der Trip nach Montevideo nicht aus einer entspannten vierstündigen Seefahrt von Hafen zu Hafen bestehen würde! Zum Glück vorgewarnt stellte sich heraus, dass die blöde Fähre lediglich bis Colonia fährt, ein touristisch überlaufener Ort auf der anderen Seite des Rio del Plate. Der Name scheint Programm zu sein. Hier musste ich umsteigen in einen langsamen Bus, der drei Stunden durch die Pampa fuhr, wobei dieser Begriff hier nicht metaphorisch zu verstehen ist. Angekommen in Montevideo habe ich das erste Mal seit langer Zeit mal wieder einen Stau erlebt, ist auch auf dieser Seite der Welt blöd! Aber das Hostel ist schön und mitten in der Altstadt, Montevideo wirkt auf mich deutlich abgerockter als Buenos Aires, sowohl was die Bausubstanz als auch das Publikum auf den Straßen betrifft. Alles macht hier einen viel ärmeren Eindruck.

Auffällig war während der Busfahrt, dass Pferde auf dem Land eine große Rolle spielen. Wenn sie nicht grade irgendwo, durchaus auch am Straßenrand, herumstehen, ziehen sie beladene Kutschen und das mindestens im Trab, häufig auch im Galopp, vielleicht um schneller wieder herumstehen zu können?

Morgen mehr dazu, erstmal ein paar visuelle Eindrücke:

Fahrt durch einen Vorort, vom Bus aus fotografiert 1

Fahrt durch einen Vorort, vom Bus aus fotografiert 2

Ausblick vom Hostel aus

In der Nähe vom Hostel am Wasser

Plaza Independencia

2 Gedanken zu „Montevideo, immer noch Tag 33

  1. Sibylle Pouw

    Liebe Anja,
    ich lese fleißig und finde es auch sehr interessant, was du schreibst. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Kommentare ankommen. Argentinien scheint etwas schwieriger zu sein für dich als Südafrika und Athiopien, solche Erfahrungen gehören leider dazu, v.a. wenn man alleine reist. Kenne ich auch. Ich wünsch dir nette Begegenungen. Hier ist nun komplett Herbst. Heute Abend gehe ich ins Theaterforum Kreuzberg, ein Theater, das nur Stücke spielt, die noch nie in Berlin gespielt wurden. Ein Stück von Tieck (Romantiker, Zeitgenosse von Goethe und Schiller). Ich bin gespannt.
    Herzlich, Sibylle

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    1. avkreisumdiewelt Autor

      Hallo Sibylle, doch, die Kommentare kommen an, sorry, dass ich den ersten von dir nicht beantwortet habe! Ja, das mit der zeitweisen Einsamkeit war mir auch klar, als ich gestartet bin, wird auch grad besser. Momentan bin ich in Montevideo, leider mit einer fetten Erkältung, werde es ruhig angehen lassen, ist ja zum Glück auch ziemlich klein hier. Wie geht es dir???

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