Quito, eine Stadt mit mind. zwei Gesichtern, Tag 47 …

… eigentlich waren es mehr, aber ich bleibe jetzt bei der Zählung. Heute ist der 9.11., nur zur Orientierung. Quitos Altstadt ist Weltkulturerbe und architektonisch spannend. Es gibt unheimlich viele unheimlich wuchtige Kirchen auf engstem Raum in der Altstadt und außerdem viele wunderbar erhaltene Straßenzüge im typischen Kolonialstil. Die Lage ist wunderschön, aber auch eine Herausforderung, ein langgestrecktes Tal auf 2800 m Höhe, umgeben von Vulkanen – die heute bei sehr verhangenem Himmel leider nicht zu sehen waren. Nun ein paar Bilder. Erstmal meine Fensterpanoramen im Hellen.

Bilder oben: Aus dem gleichen Fenster aufgenommen, die Kamera einmal nach vorne und einmal nach unten gerichtet.

Und das ist das andere Fenster.

Die Polizistin habe ich lieber nicht von vorne fotografiert, aber so ein Segway ist doch eine gute Idee.

Jetzt folgen sehr viele Bilder vom herausgeputzten Quito, das hat mit der Neugierde eines lieben Kollegen von mir zu tun, der vor 25 Jahren selbst hier war.

Und nun noch der bisher einzige Hinweis auf die kommende Adventszeit auf der ganzen Reise.

Und nun zum zweiten Gesicht der Stadt, hierzu gibt es leider weniger Bilder:

Als ich, mit Hilfe einer jungen Tourismus-Studentin, für die ich einen Fragebogen ausgefüllt hatte, den Bus hoch zu der Anlage, auf der auch die gigantische Marienfigur steht, gesucht habe, sind wir diese Straße entlanggegangen, die sehr anders ajssieht als das herausgeputztenhistorische Zentrum.

Wir wurden tatsächlich von einem Polizisten auf einem Motorrad angehalten und davon abgehalten, weiter diese Straße entlangzugehen, das sei zu gefährlich, wegen der Menschen, die sich dort aufhalten. Das Gute an diesem und anderen Erlebnissen gleicher Art: In bisher jedem von mir bereisten südamerikanischen Land gab es mind. eine Situation, in der dort lebende Menschen mich vor Gefahren bewahren wollten!

Ich bin dann mit einem Taxi gefahren zum Panecillo und habe dort ein bisschen die Aussicht genossen. Für Fußgänger gibt es extra eine Treppe, aber auch die wurde mir als ein bisschen, poco, gefährlich beschrieben, ein junger Südamerikakenner traute sich auch nicht runter, mit dem habe ich mir dann ein Taxi geteilt.

Danach habe ich noch den nächsten touristischen Höhepunkt erledigt und bin mit der TeléferiCo auf den Berg Cruz Loma gefahren, die Bergstation liegt auf knapp 4000 m Höhe. Von dort aus gibt es noch einen Wanderweg auf dann insg. 4600 m Höhe, den habe ich mir in der dünnen Luft und alleine nicht zugetraut. Der kleinere Rundweg war auch ausreichend.

Die Schaukeln sind anscheinend extra für Fotoeffekte an dieser Stelle aufgestellt worden. Wegen der vielen Wolken (von tiefhängend kann man in dieser Höhe wohl nicht sprechen) war leider zum einen besch. Sicht dort oben, zum anderen hat es noch fürchterlich gegossen.

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